Wie geht... natürlich geschützt?

Biologisches Gärtnern – leicht gemacht!

Bio-Garten, wie hört sich das für Sie an? Das hat etwas harmonisches – gärtnern im Einklang mit der Natur. Das Ergebnis dieser Arbeitsweise fühlt sich ebenfalls angenehm an: Gemüse, Kräuter, Obst und Blumen – selbst angezogen. Lehmstiefelig, erdfingerig und am Ende genussvoll, vom Gartenbeet direkt auf die Gabel, vom Feld direkt in die Vase.

Aus dem Großen und Ganzen des lebendig bewirtschafteten Bio-Gartens geht es hier speziell um den Part, Pflanzen schonend zu schützen. Das Dumme nämlich: die Attacken der Gartenschädlinge auf Bohnen, Buchs- und Birnenbaum werden ganz sicher passieren. Mehr Bio bedeutet „Fressen und gefressen werden“. Wie die Natur eben so ist. Aber im Garten ist das anders. Im Garten erlebt man umzäunte und gezähmte Natur. Natur genügt sich selbst, Garten will Ertrag. Deswegen gilt es, Pflanzen im Garten wirksam zu schützen.

Und trotzdem Bio? Ja, sicher! Selbst wenn Pflanzenschutz samt all ihrer „Gartenchemie“ längst milder als ehedem ist: Wo man sie reduzieren oder gar vermeiden kann, ist das besser für alle Beteiligten, vom Eichhörnchen bis zum Enkel.

FESTEN BODEN UNTER DEN FüSSEN:
Häufig wachsen Pflanzen (auch Rasengräser) schlecht, weil sie auf verdichtete Böden gepflanzt oder gesät wurden: schlechter Wurzelwuchs, schlechte Nahrungsaufnahme, kränkelnde Pflanze. Daher vor Aussaat und Pflanzen stets für optimal lockeren Boden sorgen!




FRUCHTFOLGEN BEACHTEN:
Setzen Sie z.B. Kartoffeln am besten nicht als direkte Nachfolgekultur auf ein frei gewordenes Erdbeerbeet. Es gibt bestimmte Pilzerkrankungen, die von der Naschfrucht auf die tolle Knolle übergehen könnten.


SO GEHT VORBEUGEN:

Die Gesundheit Ihrer Gartenpflanzen basiert zunächst auf drei wesentlichen Säulen: beste Pflanzen, bester Standort, beste Pflege. Wer das beachtet, nutzt ein solides Vorsorgepaket.

Einige Pflanzen sind je nach Sorte von Haus aus gesünder als andere. Achten Sie daher beim Einkauf gerade von Nutzpflanzen darauf, ob es von ihr auch solche gibt, die gegen typische Krankheiten ihrer Art tolerant oder gar resistent sind.

GRUNDSäTZLICH GILT:
Resistente Sorten: Werden praktisch nicht befallen.
Tolerante Sorten: Werden, wenn überhaupt, kaum befallen und können sich der Krankheit weitgehend aus eigener Abwehrkraft heraus wehren.

STANDORT
Jede Gartenpflanzenart war mal eine Wildpflanzenart. Aus diesem Erbe bringt sie mit, an bestimmten Plätzen besonders kräftig zu gedeihen. Das gilt noch heute im Garten so. So wachsen Rhododendren auf sauren Böden, Rosen wiederum dort, wo der Boden nicht zu sauer ist. Rhododendren im Halb- und Wechselschatten, Rosen in voller Sonne – und, und, und. Lassen Sie sich daher von Ihrem grün erleben Pflanzenspezialisten immer genau zu den Standortansprüchen Ihrer Wunschpflanze informieren. Dies beinhaltet Bodenverhältnisse, Lichtbedarf, Feuchtigkeits- und Nahrungsansprüche sowie Frostfestigkeit, etc.. Am besten wächst jede Pflanze schließlich dort, wo sie sich wie in der Natur daheim fühlt.

PFLEGE
Das Geheimnis eines grünen Daumens? Zur rechten Zeit das Richtige tun. So einfach geht biologisches Gärtnern. Wer beständig seinen Garten im Blick behält, erlebt, wie seine Pflanzen auf Wetter und Pflegevarianten auf welche Weise reagieren. Man erfährt so sehr schnell, was ihnen bekommt und sie fördert und was nicht. Um Pflanzen möglichst gesund wachsen zu lassen, brauchen sie vor allem die gleichmäßige Versorgung mit Wasser, Nährstoffen und erforderlichen Handgriffen (vom Anbinden, über das Boden hacken bis zum Zurückschneiden). Wer sein Gemüse bei Trockenheit nur sporadisch wässert wird erleben, wie seine Kohlrabi, Möhren, Radieschen, Rettiche oder Tomaten platzen. Wer seine Pflanzen zu wenig füttert, wird sie kraftlos sehen. Wer sie zu sehr mit Dünger füttert, belastet den Boden.

SCHäDLINGSBEFALL
Noch ein Mutmacher für Sie: Im biologisch gepflegten Garten werden Sie Schädlinge nie ganz los sein. Das hat tiefer liegende Gründe. Aber so viel an dieser Stelle: Es macht aber auch nichts! Entscheidend ist nämlich nicht die eine verbleibende Blattlaus, sondern die so genannte Schadschwelle. Erst bei Befall oberhalb dieser Schadschwelle, ist Gegenwehr erforderlich. Wo liegt die Schwelle, genau? Zum Einen, wo die Pflanze durch einen Schädling ernsthaft beeinträchtigt ist. Zum Anderen, wo Ihre persönliche Schädlingstoleranz endet.


BUCHSBAUM BEFALLEN? ES GEHT AUCH ANDERS:
Buchsbäume leiden derzeit unter verschiedenen Schädlingen, die diesen beliebten Immergrünen sogar den Garaus machen können. Denken Sie um: Entziehen Sie den Fressfeinden einfach ihre Nahrungsgrundlagen - und pflanzen Sie sinnvollen Ersatz.

Hier geht es zu unseren Pflanzen mit Buchsbaum-Ersatzpotenzial


SALAT OHNE SCHäDLINGE:
Salat ohne Blattläuse – das geht. Kaufen Sie dazu einfach läuseresistente Salatsorten. Die enthalten Inhaltsstoffe, die Läusen nicht schmecken, deswegen halten sie sich davon fern. Keine Gentechnik - einfach nur Pflanzenzüchtung.




FAMILIENVERHäLTNISSE:
Gartenpflanzen ein und derselben Pflanzenfamilie, haben oft ähnliche Ansprüche an ihren Standort und zehren daher auf ähnliche Art aus dem Boden. Z. B. die Zwiebelgewächse Lauch, Speisezwiebel, Knoblauch und Zierlauch oder die Kreuzblütler Kohl, Kresse, Rettich und Rauke. Bei Nachsaat oder Nachpflanzung auf einer Beetfläche zur Gesunderhaltung der Kulturen stets nicht nur die Gemüseart, sondern auch die Pflanzenfamilie wechseln.


NACHBARSCHAFTSHILFE:

Warum kümmert der Schnittlauch neben der Petersilie? Warum wächst die Sonnenblume schlecht neben der Kartoffel? Weil Pflanzen Sekrete aus ihren Wurzeln absondern, die dem einen oder anderen Beetnachbarn nicht bekommen. Durch Mischkultur, stehen in Ihrem Gartenbeet immer einander nützliche oder zumindest neutrale Pflanzennachbarn.




PFLANZENSTäRKUNG!
Wohlfühlen für mehr Widerstandskraft.



NUTZINSEKTEN
Florfliegen, Laufkäfer, Marienkäfer, Schlupfwespen, Schwebfliegen, Spinnen – Krabbeltiere wie diese führen im Garten ein zumeist verborgenes Leben. Sie alle brauchen reichlich Nahrung. Und das sind nicht zuletzt Blattlaus und Co.. Doch Nahrung allein reicht nicht aus, um Nutzinsekten im eigenen Bio-Garten zuverlässig zu etablieren. Es geht daher auch um Insektenhotels und Insektentränken, um Florfliegenkästen, Ohrwurm- und Marienkäferglocken. Auch Stein- und Totholzhaufen an sonniger Stelle, sind Hochburgen des Insektenlebens. Nicht vergessen: An passender Stelle Gartenlaub zwischen die Sträucher legen und dort verrotten lassen. So bildet sich eine biologische Auflage, in der sich Laubkäfer wohlfühlen. Diese wiederum sind eifrige Jäger von Schnecken und deren Eiern. Schlussendlich geht es auch noch um Nahrungspflanzen für die Pollenfresser unter den Nutzinsekten, z.B. Korbblütler für Schwebfliegen, deren Larven eifrig Blattläuse jagen und verzehren.

Muss es allein Rasen sein? Oftmals wird Rasen aus purer Verlegenheit angesät, weil es dort einfach nur „grün“ und „ordentlich“ sein soll. Blumenbeete statt Rasen – und sei es nur stellenweise – sind vergleichsweise pflegeleichter und bunter. Ihre Blüten bieten allerlei Tummelplätze für Insekten und die hohlen Samenstände sowie Stängel für Winterschutz. Für eine natürliche Blumenwiese empfehlen wir Ihnen die grün erleben NüTZLINGSWIESE, die mehrjährig für eine wertvolle Nahrungsquelle der Insekten sorgt. Geht es um Blütenpracht für nur einen Sommer, dann wählen Sie den grün erleben NEKTARGARTEN, den Sie ebenfalls in Ihrem grün erleben Gartencenter erhalten.

SCHON GEWUSST...
..., dass Wespen zu den wirksamsten Vertilgern
von Schadinsekten im Sommergarten zählen?

UNSERE EMPFEHLUNG

GRüN ERLEBEN
NüTZLINGSWIESE
NATüRLICHE BLUMENWIESE FüR INSEKTEN, MEHRJäHRIG

GRüN ERLEBEN
NEKTARGARTEN
SCHNELLE UND WERTVOLLE NAHRUNGSQUELLE, EINJäHRIG


GARTENVöGEL & FLEDERMäUSE
Starke Vogelwelt = starke Gartenpflanzen. Amsel, Drossel, Fink und Star – die gefiederten Gartenfreunde sind mit die wirksam-sten natürlichen Gegenspieler von Blattläusen, Larven, Schnecken, Raupen, etc.. Deswegen ist es wichtig, ihnen im eigenen Garten eine Heimat zu geben. Unterstützen Sie die Flattermänner durch Ganzjahresfütterung, das Anbringen von Nistkästen und Vogeltränken. Vogelschutz- und Nährgehölze bieten Deckung, Wetterschutz und Brutplätze. Und nicht zuletzt nahrhafte Blüteninsekten und Wildfrüchte. Unterschätzen Sie auch nicht die Fressleistung der wichtigsten nächtlichen Insektenjäger, der Fledermäuse! Auch ein, zwei Fledermauskästen an Haus oder Schuppen, gehören zur Bio-Gartenausstattung.

Nadelgehölze wie Eiben und Thujen sind dichte Windabweiser, in die sich Gartenvögel bei Regen- und Winterwetter gerne zurückziehen.


PFLANZENSTäRKUNGSMITTEL
Stärkungsmittel sind dazu gedacht, Pflanzen insgesamt gesund zu erhalten oder sie vor nicht parasitären Schäden zu schützen. Sie unterliegen dem Pflanzenschutzgesetz und wirken, je nach Zusammensetzung, auf unterschiedlichste Weise. Ihr Gartencenter bietet Ihnen mineralische Produkte, z.B. Gesteinsmehle an. Auch Homöopathika, Algen- und Pflanzenextrakte sowie Mikroorganismen sind im Sortiment. Für Selbermacher: Wie beim Mensch eine Hühnersuppe bei Erkältung gut tut, hilft Brennnesselsud, Schachtelhalm-Extrakt oder schwarzer Tee bei Pflanzen. Sie ernähren und stärken die Pflanzen und verringern den Ausbruch von Krankheiten. Je nach Art und Zielsetzung, dienen Pflanzen-stärkungsmittel für unterschiedlichste Stärkungszwecke bei Gartenpflanzen. Ihr grün erleben Pflanzenspezialist berät Sie dazu gern.

Hausmittel, gefällig? Molke oder auch Buttermilch, unverdünnt auf dem Laub von Pflanzen angewendet, gilt als traditionelles Mittel gegen Mehltaubefall.


PFLANZENFUTTER
Jede Gartenpflanze pickt sich aus dem Gartenboden, was sie an Nährstoffen benötigt. Fehlt ein Baustein, und sei es nur ein Spurenelement, blockiert schon dieses eine Fehlen das gesamte und gesunde Pflanzenwachstum. Stickstoff sorgt für Zuwachs. Allzu viel davon aber, lässt Pflanzen weich werden und damit anfälliger für Pilze. Phosphor sorgt für Blüten, aber viel davon, belastet den Gartenboden. Kalium sorgt für Widerstandskraft. Das bedeutet ausgereiftes, kräftiges Pflanzengewebe, eine Grunderfordernis für Schädlingsabwehr, aber auch für bessere Winterhärte. Einige Gartenpflanzen, wie Tomaten, benötigen für gesundes Wachstum und besagte Widerstandskraft besonders viel Kalium. Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spurenelemente wollen immer im miteinander ausgewogenen Verhältnis gefüttert sein. Ihr grün erleben Pflanzenspezialist berät Sie dazu gern.

Recyceln Sie Ihre Garten- und pflanzlichen Küchenabfälle. Nährstoffe, Huminstoffe, Bodenfauna - zur Aufrechterhaltung der Leistungskraft des Gartenbodens, ist Kompost schier unverzichtbar. Nicht umsonst, gilt Kompost als das "Gold des Gärtners".

UNSERE EMPFEHLUNG

GRüN ERLEBEN
BIO-HORNGRIESS
SCHONENDE UND LANGANHALTENDE NäHRSTOFFVERSORGUNG

GRüN ERLEBEN
BIO-UNIVERSALDüNGER
MIT KALIUM FüR FESTES GEWEBE DER FRüCHTE UND REICHEN FRUCHTSATZ


UNSERE STäRKUNGSTIPPS:

JUCHU – JAUCHE!
Nicht toll für die Nase, dafür aber ein natürliches Pflanzenstärkungsmittel: Pflanzenjauche. Besonders bekannt ist die Brennnesseljauche: Brennnesseln sammeln, in grobe Stücke zerteilen und diese in einem Eimer komplett mit Wasser bedecken. Vierzehn Tage stehen und gären lassen. Jauche abseihen und die Brühe im Mischungsverhältnis Jauche:Wasser 1:10 über die gewünschten Gartenpflanzen sprühen. Stärkt die Pflanze und bildet bis zum nächsten Regen einen sanften Schutzschirm gegen z. B. Blattläuse.

TOMATEN, AUCH MIT TURBO!
Tomaten droht eine Gefahr, die aus dem Boden kommt: Wurzelpilzbefall. Pflanzen Sie veredelte Tomaten, so kann der Schadpilz nicht in die Pflanze eindringen und sie zerstören. Veredelt, Trägt die Tomate auch spürbar besser.


 

GISELA, WAS GIESST DU DA?
Gießen ist nicht gleich gießen. Wer über das Laub seiner Pflanzen gießt, verliert nicht nur wertvolles Gießwasser durch vorzeitige Verdunstung, sondern benetzt auch das Laub der Pflanzen mit einem Feuchtigkeitsfilm. Das kann Blattpilzerkrankungen Vorschub leisten, wie dem gefürchteten Mehltau.

Unsere sieben "goldenen Giessregeln"


SCHäDLINGSBEKäMPFUNG!
Attacken erfolgreich abwehren.

GEMüSEPFLANZEN – GUT EINPACKEN.
Blattläuse, Gemüsefliegen & Co. – wer mag die schon auf Salat und Möhren, Rettich, Zwiebel oder Lauch? Bedecken Sie Ihre Aussaaten bzw. Jungpflanzen mit einem Gemüse-vlies. Das hält die Schädlinge fern und lässt das Gemüse schneller reifen.

Am besten stecken Sie die Vliesränder in einen Erdspalt, den Sie etwa 15 cm tief mit einem Spaten gestochen haben. So schließt das Vlies rundum dicht ab. Die Erde des Spalts leicht antreten!

OBSTPFLANZEN – FLIEGENDE DIEBE.
Wenn Kirschen und Beerenobst reifen, haben auch Garten-vögel ihren Spaß daran – speziell Amseln und Stare. Aber was ist Ihnen lieber: Eine reiche Ernte oder eine reiche Vogelwelt? Gewähren Sie den Vögeln ihren Teil an der Ernte, so handeln Sie ökologisch. Und wenn Ihre Ernte wirklich bedroht ist, helfen Vogelschutznetze.

Umhüllen Sie Beerensträucher und Kirschbäume (am besten pflanzen Sie im Hausgarten von vornherein schwach wüchsige und reich tragende Baumformen) mit einem Vogelschutznetz. Erdbeerbeete bedecken Sie damit. Der Netzschutz muss dicht abschließen. Sonst finden Vögel dennoch hinein zu den Früchten, aber nicht wieder hinaus und ver-enden dann qualvoll.

KOHL – MIT PILZGEFAHR.
Der Kohl welkt? Und beim Herausziehen aus dem Boden, zeigen seine Wurzeln viele eigentümliche Verdickungen? Kohlhernie-Alarm! Verursacher ist ein Bodenpilz, der die Kohlwurzeln geschädigt hat, so dass die Wasserleitungen in der Kohlpflanze nicht mehr korrekt funktionieren. Der Pilz hält sich bis zu 20 Jahre lang im Gemüsebeet. Etwa 5 – 7 Jahre lang, sollten Sie auf dem befallenen Beet keine Kohlpflanzen und nicht einmal andere Kreuzblütler anbauen, die dem Schleimpilz ansonsten als Wirtspflanze dienen.

Auf lockereren, ausreichend gekalkten Böden, tritt Kohlhernie deutlich seltener auf. Bearbeiten Sie befallene Böden entsprechend. Halten Sie dabei auch Werkzeughygiene und tragen Sie durch Erdreste an Spaten, Harken und Co. den Pilz nicht von Beet zu Beet weiter.

FRUCHTFLIEGEN – IN DIE FALLE GELOCKT.
Wenn Kirschen von grün nach gelb färben, lockt das Fruchtfliegen auf den Plan. Sie legen ihre Eier in die Früchte – die berüchtigten Maden in der Kirsche. Hängen Sie Gelbtafeln in die Kirschbäume. Diese Klebetafeln fangen einen Großteil der Schädlinge.

Sobald die Gefahr einer Besiedelung der Früchte mit Maden vorüber ist, entfernen Sie die Gelbtafeln wieder, damit nicht unnötig andere Insekten daran kleben bleiben.

MOTTEN – AUF DEM LEIM GEGANGEN.
Kein Apfelbaum ist vor ihnen sicher, wenn die Weibchen des Frostspanners, eines Kleinschmetterlings, um Mitte September vom Boden in die Baumkronen kriechen, um dort ihre Eier abzulegen. Die Eier überwintern in der Apfelbaumkrone. Aus ihnen schlüpfen Raupen, welche im Frühjahr, ab Ende April, die Blüten, jungen Blätter und Früchte des Baumes befressen. Leimringe, die im Frühherbst um die Stämme der Apfelbäume gelegt werden, fangen den unliebsamen Schmetterling und hindern ihn somit an der Eiablage.

Entfernen Sie die Leimringe am Ende der Fangperiode, damit sie nicht unnötig viele andere Insekten zu Tode bringen. Leimringe sind auch nützlich gegen Ameisen, die ab Ende April damit beginnen, in Gehölzkronen (z.B. von Holunder) Blattlauskolonien anzusiedeln.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl.